Einblick in die Praxisräume von Aesthetic Munich

Gewebe und Muskulatur getrennt betrachten

FormaV & VTone in München-Bogenhausen

FormaV arbeitet mit temperaturkontrollierter Radiofrequenz am Intimgewebe. VTone nutzt elektrische Muskelstimulation zur Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur. Beide Systeme erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Aesthetic Munich

FormaV: Radiofrequenz für das Intimgewebe

FormaV ist ein temperaturkontrolliertes bipolares Radiofrequenzverfahren. Ein anatomisch geformter Applikator wird vaginal eingesetzt und erwärmt das Gewebe kontrolliert.

Ob Beschwerden vom Gewebe, von der Muskulatur oder von einer anderen Ursache ausgehen, ist vor einer Entscheidung medizinisch zu klären. Die Gerätebezeichnung allein beantwortet diese Frage nicht.

VTone: elektrische Muskelstimulation

VTone arbeitet mit intravaginaler elektrischer Muskelstimulation. Kontrollierte Impulse lösen Muskelkontraktionen des Beckenbodens aus. Im Mittelpunkt steht dabei die Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur.

FormaV oder VTone?

FormaV erwärmt das Intimgewebe mit Radiofrequenz, während VTone die Beckenbodenmuskulatur mit elektrischen Impulsen stimuliert. Wenn sowohl Gewebe als auch Muskulatur betroffen sind, kann eine Kombination in Betracht kommen.

Intime Beschwerden können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Eine Gerätebehandlung ist deshalb nicht für jedes Beschwerdebild geeignet und ersetzt keine Untersuchung.

Nach Schwangerschaft und Geburt

Schwangerschaft und Geburt können Gewebe und Beckenboden unterschiedlich beeinflussen. Nicht jede Veränderung muss behandelt werden. Beschwerden, Heilungsphase, individuelle Anatomie und der persönliche Wunsch sind entscheidend.

Eine apparative Behandlung ersetzt keine notwendige gynäkologische, urologische oder physiotherapeutische Diagnostik.

Grenzen und Kontraindikationen

Nicht-operative Intimbehandlungen können ausgeprägte anatomische Veränderungen nicht beliebig korrigieren. Bei Schwangerschaft, akuten Infektionen, ungeklärten Blutungen, bestimmten Implantaten oder weiteren medizinischen Kontraindikationen kann eine Behandlung ausgeschlossen sein.

Welche weiteren Gründe gegen eine Behandlung sprechen, wird anhand der Krankengeschichte und des konkret vorgesehenen Verfahrens besprochen.

Fragen vor einer Entscheidung

Klären Sie zuerst, welche Ursache Ihre Beschwerden haben und ob eine gynäkologische, urologische oder physiotherapeutische Untersuchung nötig ist. Daraus ergibt sich, ob eine apparative Behandlung überhaupt infrage kommt.

Fragen Sie anschließend nach dem konkreten Ziel, möglichen Alternativen, Risiken und der vorgesehenen Nachsorge. Eine feste Zahl von Sitzungen lässt sich ohne diese Beurteilung nicht sinnvoll nennen.

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